Von Superstars und Widerständen | Teil 1


02 Oct
02Oct

Superstars – Teil 1

Ein Superstar ist nicht nur eine prominente Person, sondern eine Persönlichkeit, die alle anderen Stars an Berühmtheit überragt....

Wow! Das klingt nach etwas sehr Besonderem. Was macht sie so einzigartig und besonders? Eine Frage, die mich immer mal wieder beschäftigt. 

Als ich mit dem Schreiben dieses Blogs begann, liessen mich die Gedanken an die Antrittsrede von Nelson Mandela nicht mehr los: :

Unsere tiefste Angst ist es nicht,
ungenügend zu sein.
Unsere tiefste Angst ist es,
dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
das wir am meisten fürchten.

Wir fragen uns, wer bin ich denn,
um von mir zu glauben,
dass ich brillant,großartig, begabt und einzigartig bin?
Aber genau darum geht es,
warum solltest Du es nicht sein?
Du bist ein Kind Gottes.

Dich klein zu machen nützt der Welt nicht.
Es zeugt nicht von Erleuchtung, dich zurückzunehmen,
nur damit sich andere Menschen um dich herum nicht verunsichert fühlen.

Wir alle sind aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes,
die in uns liegt, auf die Welt zu bringen.

Sie ist nicht in einigen von uns,
sie ist in jedem.
Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis,
das Gleiche zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unser Dasein automatisch die anderen." 

Mir scheint, dass diese Größe von der er schreibt, tatsächlich in jedem von uns steckt. Es fällt uns einfach schwer sie zu leben. Wahrscheinlich scheitern wir oft schon, weil wir nur den Gedanken daran, dass das was uns begeistert, groß sein könnte, nicht zulassen wollen.

Mir zumindest ging es in meinem Leben immer wieder so. Ich fragte mich so oft, ob das was ich zu geben habe wirklich gut genug und wichtig sei. Meine Antwort war meistens negativ, was mich dann vom Teilen und Zeigen abhielt.

Du kannst dir vielleicht vorstellen, wie es mir ging, als ich mit dem  Blog-Schreiben begann… Fragen wie: kann ich es wirklich? interessiert das jemanden? suchten mich dauernd heim. Dann kamen die Gedanken an die «Großen», die «Superstars» dazu.

Wie oft habe ich miterlebt, dass sich jemand über Menschen, die sich zeigten lustig machten, oder «schlecht» - dabei meine ich lästernd und sicherlich mit einem gewissen Neid - über diese Personen geredet haben. Und da war sie dann, die Angst, dass es mir auch passieren könnte...

Aber warum werden gewisse Menschen, trotzdem zum Superstar?
Ich glaube die Antwort lautet – Weil sie Mut haben. Mut ihre Leidenschaft und Begeisterung zu leben und zeigen, ganz egal was jemand denkt oder über sie sagt. Sie haben den Mut ihre Angst, ihre Befürchtungen und Bedenken, zu überwinden und ihren Fokus auf ihren Traum zu richten.

Mandelas Zeilen, bringen es so perfekt auf den Punkt. In jedem Menschen steckt soviel – jeder von uns, hat viel zu geben und sollte es einfach tun.

Seit ich seine Zeilen fast jeden Tag lese, habe ich mich entschieden, auch mutig zu sein und zum Beispiel eben diesen Blog zu schreiben. Die ersten Male brauchten wirklich Mut, heute geniesse ich einfach meine Freude am Schreiben und Teilen. Dass ich sogar ein paar Menschen damit berühre und begeistere – das weiss ich mittlerweile – ist ein riesiges Geschenk und stärkt meinen Mut, noch mehr zu tun.

Ob ich je ein Superstar werde 😉, vor allem mein ganz eigener - steht in den Sternen…. aber wenn ich meine Größe nicht anfange zu sehen, dann klappt es ganz sicher nicht…..

Lies Mandelas Zeilen so oft du magst, lass dich inspirieren, erkenne deine ganz eigene Größe und werde zu dem Superstar, der du eigentlich bist! 

Viel Spass dabei! 

Ganz herzlich, Monica

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